Junges Gemüse

Erstaunlich, wie befreiend das ist: Gurken, Essig, Wasser, Zucker, Gewürze. So steht es auf den Einweckgläsern im Supermarkt als Inhaltsangabe. Aber man kann es auch als Rezept begreifen, denn mehr gehört wirklich nicht dazu. Und schon ist man ihn los, den Supermarkt. „Selber“, hat Sophia immer gesagt, und gemeint hat sie „Ich will das selber machen, alleine, ohne Hilfe“. Weil Hilfe abhängig macht. Alles, was man nicht selber machen kann, macht abhängig. Werden Kinder in Zukunft programmieren können müssen? Wahrscheinlich, weil sie sonst zu Gefangenen von Unternehmen werden, die machen, was sie wollen, ohne dass wir als Kunden kontrollieren können, ob das gut ist oder schlecht. Und müssen Kinder saure Gurken einlegen? Unbedingt! Aus denselben Gründen. Befreiung!

Das Prinzip ist uralt und einfach: Gemüse werden getrocknet, oder zumindest entwässert, und dann eingelegt: in Säure, Lake oder Öl. Fertig. Manches ist danach ein Jahr oder noch länger haltbar. Es ist lecker. Es sieht wahnsinnig gut aus im Regal und es ist selbst gemacht, was bedeutet, es ist ein gutes Geschenk für Leute, die nicht wissen, wie einfach es ist. Ich habe 20 Sekunden gebraucht, um zu lernen, wie man saure Gurken macht. Und ich bin offensichtlich langsam: Ich brauche nur 15 Sekunden, um es weiterzugeben. Man schneidet Einlegegurken in Scheiben, lässt sie über Nacht in Salz liegen, bringt am nächsten Tag Essig mit Zucker, Senfkörnern und Dill zum Kochen, füllt die abgespülten Gurken in ein steriles Glas, gibt den heißen Essig drauf, Deckel zu, fertig. Und wieder etwas gelernt. Manche nennen es Einwecken. Ich nenne es Selbstermächtigung.

Die befriedigendsten Momente beim Kochen sind normalerweise die Moves und die Magie. Mit dem Messer hacken. Aus dem Handgelenk den Inhalt der Pfanne wenden. Wenn sich im Topf die Konsistenz ändert. Aufgehen, glasig werden, eindicken. Aber das hier hat nichts davon. Alles sieht aus, wie es eben aussieht, absurd unverändert von roh zu eingelegt. Ein Glas mit Mixed Pickles enthält so viel und dabei praktisch nichts, was man nicht sieht – und der wirklich befriedigendste Moment dabei ist, wenn man Gläser mit diesen zweiteiligen Blechdeckeln benutzt, die sich einwölben, wenn der Inhalt kälter wird und die Luft sich zusammenzieht, so dass ein Unterdruck im Glas entsteht. Es ist ein Knacken. Wunderschön, weil es zeigt, dass alles funktioniert hat. Ein Signal, dass die Arbeit getan ist. Knack! Wie eine Fanfare. Das Glas ist sicher. Mehr noch, die Pickles sind sicher, und sie halten sich ewig, das heißt: Die Zukunft ist gesichert. Knack.

Sophia mag nichts Saures, so wie die meisten Kinder, aber sie mag schneiden. „Ich mach das selber! Alleine!“ Sie schichtet auch gerne in Gläser, wobei man aufpassen muss, dass die Gläser erstens steril sind und dass man deshalb nicht hineinfasst, und dass „steril“ zweitens auch heißt, dass man sich daran verbrühen kann. Messer, Hitze, Dampf und Naschen – Sophia und ich lieben dieselben Dinge in der Küche. Aber ich mag auch noch Saures.

Drei unterschiedliche Arten probieren wir aus: sauer einlegen, sauer einkochen und in Öl einlegen. Es geht natürlich noch viel mehr: einlegen in Salzlake zum Beispiel, aber man muss sich entscheiden. Außerdem sind Sophia und ich nur so halbgut zum echten Haltbarmachen zu gebrauchen, weil wir uns zu schnell langweilen. Eigentlich ist das Einwecken natürlich so gedacht, dass man dann, wenn die Gurken reif sind, die überschüssigen einweckt, damit man im Winter noch etwas davon hat. Gurken, Gurken, Gurken, bis alles weg ist. Kistenweise. Aber wir wecken lieber zehn verschiedene Sachen ein, was nicht besonders ökonomisch ist. In den Rezeptbüchern, die ich gewälzt habe, beziehen sich die Angaben meistens auf Mengen bis zu zweieinhalb Volumenliter, also zum Beispiel für fünf Pfundgläser Eingewecktes. Das ist natürlich nicht Fisch und nicht Fleisch, aber immerhin realistisch. Wir machen keine echte Lagerhaltung im Keller, und in der Wohnung haben wir gar nicht genug Platz für 50 Gläser von irgendwas. Allerdings sagt meine Erfahrung, dass es bei keinem Rezept, das ich probiert habe, mit den Mengen am Ende so hinkommt, wie es da steht. Ich würde deshalb in jedem Fall immer ein paar kleinere Weckgläser besorgen, um die übrig bleibenden Restmengen unterzubringen. Oder man hat halb volle Gläser, was allerdings auch nicht wirklich schlimm ist. Kochen ist zumindest für mich oft der einzige Moment am Tag, an dem ich Natur in der Hand habe. Alles andere, was ich anfasse, ist von Menschen gemacht. Das macht es für mich doppelt schön. Ich schnippel gerne große Mengen Zeug weg.

Ich habe Kochen erst spät gelernt, als ich Student war und mein Geld als Aushilfe in einer Restaurantküche verdient habe, und so schneide ich auch: schnell und rücksichtslos – Paprika quer, das heißt, ich schneide unten einen Deckel ab und so viele Ringe, bis ich fast die Plazenta mit den Samen streife, und dann drücke ich den Strunk mit allem von oben durch den offenen Boden heraus. So geht es schneller. Ich schäle Zwiebeln großzügig, weil sie billig sind, billiger jedenfalls als die Zeit die es braucht, vorsichtig die äußerste Haut abzuziehen. Zack, zack. Und ich schneide Maiskörner einfach mit einem kleinen Messer vom rohen Kolben herunter, weil ich keine andere Art des Auslösens gefunden habe, die zu meinem Rhythmus passen würde.

Heute, zu Hause, ist Kochen mehr Meditation als alles andere, und so behandle ich es. In Wahrheit benutze ich die meisten Rezepte ab dem zweiten Mal nur noch zur groben Inspiration und als Einkaufsliste. Beim Einwecken funktioniert das sehr gut. Man kann kaum grobe Fehler machen, am Ende schmecken die Dinge möglicherweise unterschiedlich, aber immer irgendwie gut. Wir haben also viel auf einmal gemacht, viel durcheinander, und man braucht mindestens zwei Durchgänge an aufeinanderfolgenden Tagen, wegen der vielen Trocknerei. Ich schlage deshalb eine Session vor, bei der man drei verschiedene Arten des Einlegens ausprobieren kann, und zwar so:

1. Sauer einlegen: Gurken, sauer und süßsauer, Mixed Pickles, Silberzwiebeln, Sandwichoder auch Butterbrot-Pickles. 2. Sauer einkochen: Mais-Paprika-Relish. 3. In Öl einlegen: Mediterranes Gemüse, Paprika- oder auch Chili-Schoten, ofengetrocknete Tomaten.

 

Die Tomaten sind irre. Im Ofen getrocknet werden sie nicht ganz trocken, also nicht wie die verschrumpelten, sonnengetrockneten. Am besten nimmt man deshalb eine Sorte, die nicht so viel Glibber drin hat, zum Beispiel Flaschentomaten. Da die nicht sofort zu bekommen waren, behelfen Sophia und ich uns mit normalen Strauchtomaten, die gehen zur Not auch. Am ersten Tag halbiert man sie und legt sie mit der offenen Seite nach oben auf ein Backblech. Wegen der Sauerei kann man es mit Alufolie auslegen. Ich persönlich schrubbe das Blech aber lieber hinterher. Dann beträufelt man die Tomaten mit Olivenöl, bestreut sie mit Zucker und Salz und gibt ein bisschen gehackte Minze drüber. So kommen sie in den Ofen, bei 50 bis 60 Grad und leicht offener Tür – wir klemmen dazu einen Holzlöffelstiel ein – und da bleiben sie für immer. Zumindest fühlt es sich so an. Acht bis zwölf Stunden. Und in den ersten Stunden sieht man überhaupt nichts. Es ist, als würde man der Wäsche beim Trocknen zugucken. Pures Zen. Oder auch: stinklangweilig. Deshalb ist es gut, das als erstes erledigt zu haben, dann kann man alles andere machen.

Jetzt kommen die sauren Gurken, wir schneiden Einlegegurken in grobe Scheiben, in einer Schüssel heben wir reichlich Salz unter und lassen das Ganze unter einem Tuch, es darf ziehen bis morgen. Für die Sandwich-Pickles legen wir die geschnippelten Gurken beiseite. Weißweinessig mit Wasser, je nach Geschmack, aber höchstens eins zu eins, mit Zucker und Gewürzen zum Kochen bringen. Für süßsaure Gurken Apfelessig und Wasser nehmen. Das heiße Zeug einwecken. Fertig. Dann blanchieren wir in rauen Mengen Gemüse. Für alle Nichtangeber: Blanchieren ist nur ein schickes Wort für kurz in Flüssigkeit oder Dampf brühen. Auch da gibt es zwei Wege: Das mediterrane Gemüse kann man sehr gut einzeln in einer Mischung aus Essig, Zucker und etwas Salz blanchieren, die weichen Gemüse nur zwei bis drei Minuten, feste wie Karotten bis sie bissfest sind, das sind bei uns acht bis zehn Minuten. Dann alles auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen. Dann füllt man es mit Kräutern in sterile Gläser und bedeckt es mit Olivenöl. Fertig.

Nebenbei blanchieren wir Gemüse in kochendem Wasser: die Perlzwiebeln – vor allem, damit man sie leichter schälen kann – aber auch testweise Maiskölbchen und Würfel von Roter Beete. Letztere wecken wir jeweils in heißem Essig mit etwas Zucker und Salz ein, das Ergebnis wird später seriös lecker sein. Auch die Gurkenscheiben für die Sandwich-Pickles werden kurz mit kochendem Wasser überbrüht und dann abgeschreckt.

Die Zwiebeln legt man für 24 Stunden in Salzlake im Mischverhältnis von etwa 1 : 10. Bei uns sind es 60 bis 70 Gramm Meersalz auf einen Dreiviertelliter Wasser. Wasser und Essig nach Geschmack (Vorschlag im Verhältnis eins zu eins) im Edelstahltopf ein paar Minuten kochen und dann heiß über die Zwiebeln geben. Genauso verfährt man mit dem kleinen Gemüse für die Mixed Pickles, es muss aber nur ungefähr halb so lang in der Lake einweichen, also lediglich über Nacht. Inzwischen riecht übrigens schon die komplette Wohnung nach Essig.

Zu probieren gibt es noch nicht viel: Das mediterrane Gemüse kann man knabbern, richtig gut ist es erst nach ein paar Tagen, und dann muss es auch recht flott verbraucht werden, es hält bei Weitem nicht so lange wie sauer eingelegtes.

Als letzten Schritt von Tag eins rösten wir hübsche, längliche Paprikaschoten. Das geht sehr gut unter dem Grill im Ofen. Weil im Ofen aber schon die trocknenden Tomaten sind, machen wir es in der Grillpfanne: Fünf Minuten von jeder Seite, bis die Haut an manchen Stellen schon schwarz ist und aufplatzt, dann lässt sie sich sehr leicht abziehen. Die gehäuteten Paprika legt man in Zitronensaft und Salz ein, wieder über Nacht. Wer mag, packt ein paar Knoblauchzehen dazu. Das wäre alles, bis morgen. Wenn man jetzt aufhören könnte. Doch es gibt da einen Fehler im System: Wenn man nur einweckt, hat man nichts, was man probieren kann – also naschen. Kochen und nicht dabei essen ist Unsinn. Deshalb würde ich nebenbei, falls noch eine Flamme auf dem Herd und Kapazität im Hirn frei ist, das Mais-Paprika-Relish einkochen, davon kann man sofort essen.

Am nächsten Morgen sind die Tomaten schön angeschrumpelt, aber noch geschmeidig. Spät abends habe ich den Ofen ausgeschaltet und die Tür zugeklappt, und jetzt sehen sie göttlich aus und kommen mit ein, zwei Rosmarinzweigen ins Glas. Man kann Chilis und Knoblauch dazutun. Dann füllt man das Glas mit einem guten Olivenöl auf, so dass alles bedeckt ist. Das in Olivenöl eingelegte Gemüse hält nicht so lange wie in Essig eingewecktes, weil das Öl nicht konserviert, sondern nur luftdicht abschließt, und in den Gläsern kein Vakuum entsteht – wir arbeiten ja nicht mit Hitze. Deshalb sind zwei Dinge wichtig: Man muss vorsichtig alle Lufteinschlüsse aus den Tomaten rühren und das Glas muss natürlich innen steril sein. Und schon ein paar Tage später sind die Tomaten irrwitzig lecker, und das Öl kann man super über Pasta geben. Schon das ist toll. Aber das ist nur der kleinste Teil des Spaßes oder Stolzes oder was auch immer einen überfällt, wenn man diese unwirklich schönen Tomaten im Glas sieht, in der goldenen Schwerelosigkeit des Olivenöls. Es ist, als hätte man die Welt überlistet und selbst etwas geschaffen, das sonst Profis oder Maschinen vorbehalten ist.Einwecken ist die beste Form von Selbstgemacht, schöner, echter, richtiger als alles andere.

Und so geht es weiter: mit den Gurken, den Pickles, der Paprika, Glas um Glas. Die Küche riecht noch mehr nach Essig. Es beißt fast in den Augen und Sophia ist längst verschwunden, weil ich sie zu oft von dem Topf mit dem kochenden Wasser weggescheucht habe, in dem ich die Gläser abkoche. Aber ich bin auf einer Mission hier, ich bin nicht Vater, sondern Oma, ich wecke ein. Ich konserviere für den Winter. Ich packe Leben in Gläser. Und ich lache dabei. Einfach, weil es geht.

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Hausrat­versicherung: Die besten Tarife für Sie

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Von jeder Police können Sie einen Stan­dard­schutz erwarten. Dazu gehört die Absicherung der Risiken Brand, Blitz­schlag, Explosion und Implosion, zum Beispiel wenn ein Gasherd explodiert und die Wohnungs­einrichtung ruiniert. Mit dabei sind stets auch Leistungen nach Einbruch­diebstahl, Vandalismus, Raub, Hagel und Sturm ab Wind­stärke acht und Leitungs­wasser­schäden. Aber auf die Details kommts an! Unsere Analyse hilft Ihnen, Policen zu finden, die nicht nur günstig sind, sondern auch exakt zu Ihrem Hausrat und Ihrem Bedarf passen. So berück­sichtigt unser Versicherungs­vergleich unter anderem:

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  • Extras. Sie können aber auch entscheiden, ob Sie die „Grobe Fahr­lässig­keit“ mitversichern wollen. Dann zahlt der Versicherer auch, wenn Sie einen Schaden grob fahr­lässig herbeigeführt haben – etwa weil sie vergessen haben, ein gekipptes Fenster zu schließen. Sind sie oft länger auf Reisen? Dann könnte ein guter Außen­versicherungs­schutz wichtig werden. Der Versicherer zahlt dann in bestimmten Fällen auch, wenn Hausrat unterwegs verloren geht. Manche Tarife bieten zudem Schutz bei einem Einbruch­diebstahl in ein Auto oder in eine Schiffs­kabine. Und ist die Wohnung zum Beispiel nach einem Brand unbe­wohn­bar, kommen Versicherer in unterschiedlicher Höhe und Dauer für die Hotel­kosten auf.

Den Wert des Hausrats richtig einschätzen

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Rück­ruf Ikea Treppengitter: Mit Patrull drohen Stürze

Ikea ruft die Treppen­schutz­gitter Klämma und Fast der Serie Patrull zurück. In einigen Fällen hatten sich die Gitter unerwartet geöffnet und Kinder seien die Treppe herunter­gefallen, teilte Ikea mit. Das Möbel­haus fordert Kunden eines Patrull-Gitters auf, dieses nicht mehr zu benutzen und es zurück­zubringen. Den Kauf­preis erhalten sie zurück.

Verschluss funk­tioniert nicht zuver­lässig

Das Unternehmen sei von Kunden über die Unfall­gefahr informiert worden. Einige Kinder hatten sich demnach bei einem Sturz verletzt. Laut Ikea habe eine Prüfung des Gitters gezeigt, dass der Verschluss nicht zuver­lässig funk­tioniert und sich unerwartet öffnen kann.

Patrull Klämma schon zum zweiten Mal zurück­gerufen

Das Gitter Patrull Klämma rief Ikea bereits im Mai 2015 zurück. Damals ließ sich der Schutz zum Fest­klemmen in einem Türrahmen oder zwischen zwei Wänden nicht hinreichend fest montieren. Das Problem sei behoben und das Klemm-Gitter weiter verkauft worden, so Ikea. Nun erfolgt der zweite Rück­ruf. Den Verkauf von Patrull hat das Möbel­haus einge­stellt.

Rück­gabe ohne Beleg

Käufer der betroffenen Gitter bekommen bei Rück­gabe den Kauf­preis erstattet – auch ohne Beleg. Ansprech­partner bei Ikea sind die Mitarbeiter am Umtausch- und Rück­gabeschalter oder am Service­telefon unter 0800 4532364.

Link:

https://www.test.de/Rueckruf-Ikea-Treppengitter-Mit-Patrull-drohen-Stuerze-5037484-0

So gibst du ihm einen Korb, ohne unhöflich zu sein

Da ist dieser Typ im Lokal oder auf der Straße, der wahrscheinlich all seinen Mut zusammengefasst hat und stammelt: „Hallo, wie heißt denn du?“ Er ist zwar so gar nicht dein Typ, du möchtest ihn aber auch nicht vo den Kopf stoßen. Jetzt kannst du aus Höflichkeit ein paar Minuten mit ihm reden. Aber irgendwann ist’s dann auch genug. Wie wird man den Kerl wieder los, ohne dabei unfreundlich zu sein? Wir hätten da ein paar Tipps.

Variante 1

Du wechselst ein paar Worte mit ihm, schiebst die „Schuld“ dann auf deine Freundin und sagst so etwas wie: „Sorry, aber die Tina steht da hinten ganz allein. Ich werd‘ mal mit ihr tanzen gehen!“ So hat er weniger das Gefühl, die Abfuhr hätte etwas mit ihm zu tun.

Variante 2

Wenn du in einer Beziehung bist, sagst du es eben. Und zwar auf eine ganz höfliche Art und Weise: „Du bist total cool, aber fairerweise muss ich dir sagen, dass ich vergeben bin.“ In 90 Prozent der Fälle wird er die Flirt-Angel wieder einholen.

Variante 3

Jetzt bleibt dir natürlich noch, den Typen (wenn er nett ist) mit deiner Freundin zu verkuppeln. „Ich geh mir mal schnell ein Getränk holen, aber kennst du schon Tina?“ Einziger Haken: Deine Freundin könnte ziemlich genervt sein!

Variante 4

Für alle, die kein Problem mit eine kleinen Notlüge haben, kommt noch diese Möglichkeit infrage: „Du sorry, ich steh auf Frauen!“ Das kränkt die meisten Männer am allerwenigsten – schließlich hätte den Korb JEDER Mann bekommen. Auch diese Schlüsselsätze lösen bei Männern einen ausgeprägten Fluchtreflex aus. Sucht euch euren Favoriten aus:

„Ich geh mir mal eben Wolfgang Petry beim DJ wünschen.“

„Huch, meine Dritten kneifen wieder so beim Essen.“

„Mein Freund müsste auch gleich hier sein …“

„Montags hab ich immer Ringer-Training.“

„Sex vor der Ehe – das käme für mich NIE infrage!!

„Hach, das Lied findet mein Jüngster auch so toll. Die anderen sieben hassen es.“

„Hast du schon meine Mutter kennengelernt? Sie steht da drüben …“

 

Link:

www.brigitte.de/liebe/beziehung/korb-geben-1279426/

One Pot Penne mit Parmesan

Zutaten

250 g Nudeln
250 g Hähnchenbrustfilet(s)
400 g Tomate(n), stückige
30 g Parmesan
1 EL Sahne
250 ml Gemüsebrühe
Paprikaschote(n)
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Pfeffer, schwarzer
1 TL Salz
1 EL Basilikum

 

Arbeitszeit: ca. 5 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 20 Min. Ruhezeit: ca. 3 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Tolle an diesem Rezept ist, dass man alles in einer Pfanne oder in einem Kochtopf zubereitet. Die Nudeln werden also in der Soße gar gekocht. Dadurch bekommen sie einen deutlich aromatischeren Geschmack, als wenn man sie normal in Salzwasser zubereitet.

Zuerst das Hähnchenfleisch und die Paprika in kleine Stückchen schneiden. Danach die Hähnchenstückchen anbraten, die Paprika zugeben und ein wenig mitbraten.

Gemüsebrühe mit Salz und Knoblauchgranulat verrühren und zusammen mit den ungekochten Nudeln und Tomaten in die Pfanne oder den Kochtopf geben. Alles zum Kochen bringen und solange köcheln lassen, bis die Nudeln den „al dente“ sind. Das dauert ungefähr 15 – 20 Minuten.

Nun die Sahne dazugeben und noch mal ca. 1 Minute mitköcheln lassen. Geriebenen Parmesan und Pfeffer einrühren, bis alles miteinander verbunden ist. Abschließend das Basilikum unterheben und anrichten.

 

Schritt 1

Gehacktes anbraten

Schritt 2

Aufkochen lassen

Brühe, passierte Tomaten und Sahne aufkochen lassen

Schritt 3

Nudeln hinzugeben

Schritt 4

Parmesan unterrühren

Zuerst erschienen auf:

http://www.chefkoch.de/rezepte/2811401433155397/One-Pot-Penne-mit-Parmesan.html

Kinder auf den Besuch bei Oma und Opa vorbereiten

Ein Besuch bei den Großeltern ist für die meisten Kinder etwas ganz Tolles. Sie freuen sich riesig darauf und genießen die gemeinsamen Stunden mit Oma und Opa in vollen Zügen. Schon bald ist Kindern nämlich klar, dass die Großeltern vieles gelassener nehmen als ihre Eltern und auch um einiges mehr Zeit haben, sich mit ihnen zu beschäftigen und zu spielen, als Mama und Papa. Die Zuneigung und Freude beruht meistens auf Gegenseitigkeit, dadurch haben Großeltern und Enkel häufig einen ganz besonderen Draht zueinander und bilden ein wunderbares Team.

 

Doch nicht immer verläuft der Besuch bei Oma und Opa so, wie sich Eltern das wünschen. Lassen Großeltern ihren Enkelkindern nämlich zu viele Freiheiten und verwöhnen sie zu sehr, so kann dies zu Konflikten mit den Eltern führen. Daher sollten Vater und Mutter, zusammen mit den Kindern und den Großeltern im Vorfeld einige Regeln festlegen, an die sich die Kinder zu halten haben. Denn nur durch feste Absprachen kann man Generationskonflikte entgegenwirken oder vielleicht sogar ganz vermeiden.

 

Wie Sie Ihre Kinder und auch die Großeltern am besten auf den Besuch vorbereiten!

  • Kinder wissen ganz genau, welche Sonderstellung sie bei ihren Großeltern einnehmen und dass Oma und Opa öfter mal ein Auge zudrücken. Doch damit es nicht überhand nimmt, sollten Sie Ihrem Kind klar und deutlich sagen, dass es auch bei den Großeltern bestimmte Grundregeln gibt, die es zu befolgen hat.
  • Legen Sie diese Grundregeln vorab bei einem gemeinsamen Gespräch mit dem Kind und den Großeltern fest, denn so können sich beide Seiten besser auf den Besuch einstellen und vorbereiten. Falls nicht anders möglich, können Sie die Absprachen auch telefonisch treffen.
  • Außerdem ist es sinnvoll, Ihrem Kind zu erklären, dass Oma und Opa möglicherweise nicht mehr so belastbar sind und ihre Grenzen manchmal schneller erreichen, als Ihr Kind es bisher von ihnen gewohnt ist. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es bestimmte Dinge betreffen Rücksicht nehmen sollte auf die Großeltern, z. B. beim spielen nicht zu laut sein, nicht zu sehr herumtoben, sich gut benehmen und gehorchen, damit Oma und Opa nicht in Stress geraten und mit der Situation evtl. überfordert sind.
  • Da Großeltern teilweise nicht so üppig mit Spielsachen ausgestatte sind, um Kinder über längere Zeit zu beschäftigen, ist es vorteilhaft, wenn Ihr Kind noch Spielzeug von daheim mitnimmt. Am besten lassen Sie Ihr Kind selbst etwas von seinem Spielzeug aussuchen und einpacken. Allerdings sollte auch etwas dabei sein, womit sich Ihr Kind allein beschäftigen kann, während Oma und Opa zwischendurch eine Ruhepause einlegen oder anderweitig dringend etwas zu erledigen haben. Ratsam ist, dass Sie nochmals ein Auge darauf werfen, bevor Ihr Kind die Spielsachen einpackt.
  • Bleibt Ihr Kind zum Übernachten bei den Großeltern, dann braucht es sicherlich auch sein Lieblingskuscheltier und unter Umständen sein eigenes Kopfkissen oder eine Kuscheldecke, um sich wohlzufühlen.
  • Geht Ihr Kind länger zu Oma und Opa, ist es sinnvoll, wenn Sie im Vorfeld abklären, was während der Ferien alles auf dem Programm steht und dann zusammen mit Ihrem Kind die Tasche packen. Denn so weiß auch das Kind, was es alles dabei hat. Es gehören sowohl gute Kleidung zum weggehen, als auch ältere Sachen für den Garten oder den Spielplatz ins Gepäck. Im Sommer sind zudem Badekleidung und Sonnenschutz wichtig.
  • Muss Ihr Kind regelmäßig irgendwelche Medikamente nehmen oder leidet es an einer Allergie, müssen Sie dies den Großeltern mitteilen und auch Ihrem Kind (sofern es groß und reif genug ist) ins Gewissen reden, dass es daran denkt.
  • Machen Sie Ihrem Kind den Besuch bei den Großeltern schmackhaft und versprechen Sie ihm, dass es Sie im Nofall immer erreichen kann. Halten Sie dieses Versprechen unbedingt ein, denn sonst wird Ihnen Ihr Kind nicht mehr vertrauen, was einer guten Eltern-Kind-Beziehung enorm schadet.
  • Stellt Ihr Kind im Vorfeld Fragen zum Besuch bei Oma und Opa, so sollten Sie ihm diese ausführlich und ehrlich beantworten. Sie können so eventuelle Unsicherheiten Ihres Kindes aus dem Weg räumen und die Vorfreude auf den Aufenthalt bei den Großeltern steigern.
  • Erzählen Sie Ihrem Kind, was Sie selbst alles in Ihrer Kindheit mit den Großeltern erlebt haben.
  • Hat Ihr Kind aber trotz allem Heimweh und möchte wieder nach Hause, sollten Sie es baldmöglichst abholen, es könnte sonst künftig zu Problemen führen, was Besuche bei Oma und Opa betrifft.

Am einfachsten ist es, wenn Kinder schon als Baby ständigen Kontakt zu den Großeltern haben, so dass Oma und Opa weitere Bezugspersonen für das Kind sind und es sich bei ihnen wie zuhause fühlt. Natürlich ist das nicht immer möglich, denn schließlich kommt es auch darauf an, ob die Großeltern gleich um die Ecke oder weiter weg wohnen.

Gesehen auf:

http://www.vorname.com/ratgeber

1001 Leckerbissen

Rezepte: Hans Gerlach

Es wird mal wieder Zeit für etwas Abwechslung auf dem Abendbrottisch? Wir hätten da ein paar leckere Ideen!

 

Falafel mit Kräuterjoghurt und Quittenchutney (4-6 Portionen)

Das braucht man:
500 g Kichererbsen (trocken)
2 Knoblauchzehen
200 g Zwiebeln
1 Bund Koriander oder Petersilie
1 getrocknete Chilischote
je 1 TL Piment, Koriander und Kreuzkümmel
1 Prise Zimt
1 TL Salz
½ TL Backpulver
100 g Sesam
neutrales Öl zum Ausbacken

Joghurtdip:
1 Bund Dill
½ Gurke
Salz
Kreuzkümmel
250 g Rahm-joghurt 10%
etwa ½ TL Harissa

Quittenchutney:
250 g Schalotten
500 g Quitten
150 g Datteln oder getrocknete Aprikosen
1 gestr. TL Salz
100 g Zucker
2 EL Sonnenblumenöl
1–3 Chilischoten
1 TL Ras el-Hanout (oder ½ TL Kreuzkümmel)
2 Bio-Orangen
125 ml Apfelessig

So geht´s:

Falafel
1. Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser 24 Stunden quellen lassen.
2. Dill waschen, trocken schütteln und hacken. Gurke schälen, längs halbieren, die Kerne herauskratzen. Das Fruchtfleisch grob raspeln, salzen und in einem Küchentuch fest ausdrücken. Gurke, Joghurt und Dill mischen, mit Salz, Harissa und Kreuzkümmel abschmecken.
3. Kichererbsen abgießen, abtropfen lassen. Knoblauch und Zwiebeln schälen, Koriander waschen, trocken schütteln, alles grob würfeln und hacken. Alles zusammen durch den Fleischwolf lassen (feine Scheibe) oder im Blitzhacker nicht zu fein pürieren. 2 Stunden ruhen lassen, dann mit den Gewürzen und Backpulver (ohne den Sesam) ein zweites Mal durch den Wolf lassen oder durchmixen.
4. Mit einem Esslöffel walnussgroße Teigportionen abstechen. Einen Teller mit nicht zu viel Sesam bestreuen, Falafel darin wenden, flach drücken oder zu Kugeln formen und beiseite legen. Eine große, beschichtete Pfanne 0,5 cm hoch mit Öl füllen (für Kugeln eher 3 cm). Erhitzen, bis von einem ins Fett geworfenen Kräuterblättchen sofort Bläschen aufsteigen. Falafel in mehreren Portionen nacheinander goldbraun ausbacken, gut abtropfen lassen. Falafel mit Joghurtdip und Quittenchutney servieren.

Quittenchutney
1. Schalotten schälen, in Scheiben schneiden. Quitten waschen, vierteln, dabei das Kernhaus entfernen, das Fruchtfleisch auf einer groben Reibe zerkleinern. Datteln entkernen, schälen und grob schneiden. Alles in einen Topf geben, salzen und mit Zucker mischen. 20 Minuten ziehen lassen.
2. Chilischoten waschen und in Ringe schneiden, zusammen mit Ras el-Hanout zu den Quitten geben. Orangen waschen, die Schale einer Orange hauchdünn abschälen, den Saft von beiden Früchten auspressen, beides zu den Quitten geben und 20–40 Minuten bei schwacher Hitze garen. Dabei den Deckel auflegen, erst kurz vor Schluss abnehmen, den Essig und das Öl zugeben und bei größerer Hitze marmeladenartig einkochen. Harte Quittensorten benötigen eine deutlich längere Garzeit als weiche Sorten – falls die Flüssigkeit knapp wird, bevor die Quitten weich sind, noch etwas Wasser zugeben. Für die Kinder einen Teil ohne Chili zubereiten.
3. Das fertige Chutney in sterilisierte Schraubdeckelgläser füllen und wie Konfitüre lagern.

 

Entdeckt:

www.nido.de/

Blog: Neuens aus der Küche – Rollgerstensuppe gegen Frühjahrsmüdigkeit

Gute Nachrichten für alle Winterverweigerer: Laut TCM hat das Frühjahr bereits begonnen! Die Tage werden länger, die Natur beginnt mit der Vorbereitung auf den Frühling, auch wenn der Winter vermutlich noch einmal zurückkommen wird. Es ist ein günstiger Moment, um uns vor der Frühjahrsmüdigkeit zu schützen, Ballast loszuwerden und den Frischekick aufzubauen. In der TCM erfolgt das nicht über radikales Fasten oder Hungern, sondern über eine mildere Detoxform als Suppen-, Getreide- oder Basenkur.

Sollte man das Gefühl haben, es ist egal, was man isst, man fühlt sich immer gleich – ob gut oder schlecht –, dann braucht der Körper ein Reset, einen Neustart, um wieder einfache Signale achten zu lernen. Kinder haben ein gutes Gespür dafür, was ihnen guttut und was nicht. Sie mögen meist kein allzu großes Durcheinander auf ihrem Teller. Wer sich etwas Gutes tun will, kann in der Fastenzeit eine fünftägige Reset-Kur machen. Die Gerstensuppe empfehle ich als leichtes Abendessen oder ab und zu als Mahlzeit für einen Entlastungstag.

Zutaten für vier Portionen

5–6 Wacholder
2 Lorbeerblätter
300 g Karotten
100 g Lauch
2 Stangen Sellerie
200 g Kartoffeln
160 g Gerste (enthält Gluten, bei Unverträglichkeit auf Reis oder Hirse ausweichen)
Saft von ½ Zitrone
1,5–2 l Wasser
2 EL Salz, Pfeffer
1 Prise Muskatnuss
2 Scheiben Ingwer
etwas Zitronensaft und Misopaste (Bio-Qualität) zum Würzen frische Kräuter

Zubereitung

Gerste laut Packungsanweisung garen. Karotten und Kartoffeln waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Lauch und Sellerie putzen, waschen und würfeln.

Gemüse mit Salz, Pfeffer, Wacholderbeeren, Lorbeerblättern und 1,5 Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und 25 Minuten lang köcheln. Ingwer klein würfeln und mit Zitronensaft und etwas Misopaste würzen.

Gerste in die Teller geben und Suppe darüber füllen. Mit frischen Kräutern, zum Beispiel Petersilie, Kresse, Basilikum oder Koriander dekorieren.

Aus der Sicht der TCM

Gerste – und speziell die chinesische Gerste Yi Yi Ren – ist das Getreide, um Feuchtigkeit und Hitze aufzulösen und auszuleiten. Gerste wirkt auf den Funktionskreis Blase und hilft gut bei beginnendem Harnwegsinfekt, sie löst Wasseransammlungen und Ödeme auf und reguliert die Cholesterinwerte. Gerste tonisiert das Qi, stärkt die Mitte, hilft bei geistiger und körperlicher Schwäche, sie tonisiert gleichzeitig das Yin und hilft bei allgemeiner Trockenheit oder Entzündung der Schleimhäute (Gastritis und Darmentzündungen) und bei innerer Unruhe. In vielen dieser Funktionen wird die Gerste von Karotte und Kartoffel unterstützt. Der Lauch übernimmt zudem eine wärmende, auf die Nieren wirkende Funktion und sorgt für gute Abwehrkräfte. Er unterstützt auch die Schleimauflösung und -ausleitung. (Pascale Neuens, 26.2.2016)

Zuerst erschienen auf:

http://derstandard.at/2000031796014/Rollgerstensuppe-gegen-Fruehjahrsmuedigkeit

Erfüllungsgarantie beim Hausbau

Ihre 5. Hausbauerfolgsformel im Ratgeber-eBook Die ultimative Hausbau Erfolgsformel lautet „keine unbesicherten Vorauszahlungen“, und Sie raten dazu, sich von der ausführenden Firma eine „Erfüllungsgarantie“ geben zu lassen.

Was ist damit gemeint?

Vielen Dank im Voraus

Magnus

Antwort

Hallo Magnus,

in Zusammenhang mit Ihrer Frage zur Erfüllungsgarantie empfehle ich Ihnen, sich bei Bedarf einfach von Ihrer finanzierenden Bank informieren zu lassen. Vorweg kann ich Ihnen aber gerne kurz erklären, was eine Erfüllungsgarantie ist:

Die Erfüllungsgarantie sichert den Bauherr und Käufer für den Fall ab, dass der Verkäufer den vertraglich vereinbarten Pflichten nur teilweise oder gar nicht nachkommt. Im Unterschied zur Liefergarantie sowie zur Gewährleistungsgarantie, durch die lediglich die Erfüllung einzelner Pflichten abgesichert wird, hat die Erfüllungsgarantie die Gesamterfüllung eines vereinbarten Vertrages zum Gegenstand.

Um Sie wirklich konkret beraten zu können, müsste ich Ihr Bauvorhaben und die damit verbundenen Vertragswerke kennen, was aber nicht der Fall ist. Tatsache ist, dass eine Erfüllungsgarantie ein besonderes Instrument ist, welches allerdings nicht immer zwingend erforderlich ist. Ich selbst empfehle eine Erfüllungsgarantie eigentlich immer nur aus einem einzigen (wichtigen) Grund:

Die Erfüllungsgarantie (über ca. 10% des Auftragsvolumens) ist für private Bauherrn eine einfache, wirkungsvolle und vor allem kostengünstige Möglichkeit, die Bonität eines Hausanbieters zu „hinterfragen“. Für seriöse Unternehmen mit guter Bonität stellt eine Erfüllungsgarantie jedenfalls keinerlei Problem dar. Verweigert ein Unternehmen allerdings – aus welchen Gründen auch immer – eine Erfüllungsgarantie, kann das ein erstes Zeichen eines Liquiditätsproblems sein. Die Erfüllungsgarantie schränkt nämlich den Kreditrahmen des Unternehmens ein. Für den Unternehmer ist eine Erfüllungsgarantie also mit einer Barzahlung gleichzusetzen.

Eine in der Baupraxis gängige Alternative zur Erfüllungsgarantie ist der Deckungsrücklass, welcher normalerweise zwischen 7 und (empfehlenswert) 10% der jeweiligen Abrechnungssumme liegt. Dieser Deckungsrücklass wird auch gerne Mängelreserve genannt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Bauvorhaben nach tatsächlichen Mengen (nach Aufmaß) abgerechnet wird. Bei jeder Rechnung (Teilrechnungen und Schlussrechnung) wird daher vom Auftraggeber (von Ihnen als Bauherr) ein Deckungsrücklass einbehalten. Dieser Deckungsrücklass wird nach der Legung der Schlussrechnung erst dann an das ausführende Unternehmen ausbezahlt, wenn das Unternehmen dafür eine Bankgarantie in der Höhe des Deckungsrücklasses vorlegt.

Grundsätzlich geht es also immer darum, ein Gleichgewicht zwischen der vom Unternehmen erbrachten Leistung und der dafür vom Bauherrrn geleisteten Zahlung herzustellen.

Bei Pauschalaufträgen sorgt dafür ein Zahlungsplan, wobei hier die sicherste Lösung ist, den jeweiligen Baufortschritt von einem Bausachverständiger prüfen zu lassen (zuerst Baufortschritt-Bestätigung, dann Zahlung). Bei Aufträgen, die nach Aufmaß abgerechnet werden, muss „lediglich“ geprüft werden, ob die verrechneten Listungen auch tatsächlich (mängelfrei) erbracht wurden. Ist das der Fall, liegt also keine unbesicherte Vorauszahlung vor, weil ja die erbrachte Leistung den Gegenwert darstellt.

Um all diese Abrechnungs-Varianten, die nicht selten mit einem nicht unbeträchtlichen Aufwand verbunden sind, zu verhindern, bieten übrigens einige Hausanbieter schon eine ganz andere (sichere) Finanzierungsvariante an: Der Bauherr übergibt dem Hausanbieter eine unwiderrufliche Bankgarantie über die gesamte Auftragssumme und diese Bankgarantie wird erst dann „gezogen“, wenn das Haus komplett (mängelfrei) fertiggestellt und an den Bauherrn übergeben wurde. Dazwischen gibt es keinerlei Abrechnungen. Diese Variante ist eigentlich absolut sicher. Zuerst das Haus, dann das Geld. Im schlimmsten Fall wird – aus welchen Gründen (z.B. durch Insolvenz) auch immer – das Haus nicht fertig. In diesem Fall haben Sie dann aber auch nichts für das (halbfertige) Haus bezahlt.

Ob aber immer alles so einfach geht, hängt immer von den Vertragspartnern ab. Am besten sprechen Sie allfällige Bedenken immer direkt gegenüber dem Hausanbieter aus. Seriöse Firmen werden alles tun, um aus Ihnen einen zufriedenen Kunden zu machen. Wenn man nicht auf Ihre Wünsche oder Bedenken eingeht oder nicht eingehen kann, gibt es immer auch andere (bessere) Hausanbieter.

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber

Gesehen auf:

www.haus-selber-bauen.com/

FAQ Pfeffer: Was Sie schon immer über den Scharfmacher wissen wollten

Bunt, scharf, vielfältig

Noch Pfeffer? Ob im Gourmettempel oder zum schnellen Imbiss: Kein Restaurant, keine Küche kommt ohne den beliebten Scharfmacher aus. Frisch gemahlen verleiht die Nummer eins unter den Gewürzen selbst einfachen Gerichten eine pikante Note. Ihre Schärfe verdankt sie dem Stoff Piperin. Er steckt unter der Schale der Pfeffer­beeren, die in Rispen an bis zu zehn Meter hohen Kletter­pflanzen wachsen. Ihr bota­nischer Name: Piper nigrum. Doch nicht jedes Gewürz, das Pfeffer heißt, trägt die Bezeichnung zu Recht: Cayenne­pfeffer etwa. Er muss sich in Sachen Schärfe zwar nicht verstecken, sein feuriges Aroma verdankt er aber gemahlenen Chilischoten und dem Scharf­stoff Capsaicin – nicht etwa einer Pfeffer­beere. Was also zeichnet echten Pfeffer aus? Welche Sorten sind besonders aromatisch? Und wie setzt man sie am besten ein?

Tipp: Die Stiftung Warentest hat Pfeffer aktuell getestet. Ergebnis: Ganze Körner schneiden besser ab als bereits gemahlener Pfeffer. 7 von 20 Produkten im Test sind gut, 5 wegen der Schad­stoff­belastung mangelhaft.

Wo ist das, „wo der Pfeffer wächst“?

Deutsch­land hat 2014 rund 26 000 Tonnen Pfeffer importiert, vor allem aus Brasilien, Vietnam und Indonesien. In dem Insel­staat wachsen etwa der intensive schwarze Lampong- und der weiße Muntok-Pfeffer. Aus Indien, Heimat der als besonders wert­voll geltenden Malabar- und Tellicherry-Pfeffer, kommen geringere Mengen zu uns. Exporteure wie Kambo­dscha und Malaysia spielen in Deutsch­land nur eine Neben­rolle: Von dort stammen besondere Sorten, etwa der teure, rote Kampot-Pfeffer oder der weiße Dajak.

Was sagt die Farbe über den Pfeffer?

Sie gibt Aufschluss über Reifegrad und Verarbeitung der Beeren: Werden sie unreif geerntet und in der Sonne getrocknet, entsteht der am häufigsten verkaufte schwarze Pfeffer. Auch für den milden, frisch schme­ckenden grünen Pfeffer pflü­cken Bauern die Beeren unreif. Dann werden die Früchte gefrier­getrocknet oder in Lake einge­legt, um ihre Farbe zu erhalten. Ausgereift sind Pfeffer­beeren rot oder rotbraun; sie schme­cken dann schärfer und fruchtiger. Echter roter Pfeffer ist aber selten und teuer. Weißer Pfeffer entsteht, indem reife Beeren in Wasser einweichen, bis sich das Frucht­fleisch von den Kernen schälen lässt. Weißer Pfeffer hat weniger ätherische Öle, die Schärfe ist reiner.

Tipp: Mahlen Sie Pfeffer stets frisch. Verwenden Sie die weiße Variante in hellen Soßen. Sie harmoniert gut mit Speisen, die mit Muskatnuss gewürzt sind. Ganze grüne Pfefferkörner passen klassisch zum Steak.

Und was ist mit rosa Pfeffer?

Das Modegewürz ist kein echter Pfeffer – ebenso wenig wie Szechuan- oder Nelkenpfeffer, der auch Piment genannt wird. Die rosa Beeren sind die Früchte des Brasilia­nischen oder Perua­nischen Pfefferbaumes. Sie enthalten giftige Substanzen. „In üblichen Mengen genossen besteht aber keine Gesund­heits­gefahr“, beruhigt Matthias Melzig, Professor für Pharmazeutische Biologie an der Freien Universität Berlin. Nur Kinder sollten vorsichts­halber verzichten.

Tipp: Zerstoßen Sie rosa Pfeffer­beeren im Mörser oder mischen Sie sie in der Pfeffermühle mit schwarzem Pfeffer. Allein können sie das Mahl­werk verkleben. Ihr süßlicher Geschmack mit zarter Schärfe passt gut zu Fisch­gerichten und Schokolade.

Wann mahle ich grob, wann fein?

Das hängt davon ab, ob beim Kauen kleine Pfeffer­korn­stück­chen spür­bar sein sollen. Peter Wagner, Autor des Stiftung-Warentest-Koch­buchs Richtig scharf kochen, sagt: „Je feiner gemahlen der Pfeffer ist, desto intensiver verbindet sich sein Aroma mit dem Essen.“ Einen groben Mahl­grad empfiehlt er hingegen, wenn der Pfeffer als eigen­ständige Komponente wahr­nehm­bar sein soll – etwa bei Steak.

Tipp: Wenn Ihre Mühle nicht grob genug mahlt, können Sie einen Mörser benutzen. Zum Test Pfeffermühlen.

Was würze ich wann?

Es kommt auf die Sorte an: Manche Pfeffer verlieren an Schärfe, wenn sie mitkochen, geben dabei aber ein Grundaroma ab. Nur wenige halten hohe Temperaturen aus. Langer Pfeffer etwa behält seine spitze Schärfe in Back­ofen und Pfanne. Und die Mele­gueta-Pfeffer genannten scharfen Samen der Aframomum-Pflanze werden selbst bei sehr heißem Anbraten nicht bitter. Generell aber gilt: Die flüchtigen Aroma­stoffe echter Pfeffer­beeren, die etwa für Zitronen- oder Piniennoten verantwort­lich sind, leiden bei Hitze. Das gilt vor allem, wenn sie in gemahlener Form mitkochen.

Tipp: Geben Sie am Anfang des Koch­prozesses einige ganze Körner in die Speise und erst am Ende frisch gemahlenen Pfeffer. Würzen Sie Ihr Steak für einen richtig pfeff­rigen Geschmack nach dem Anbraten, für ein milderes Ergebnis davor.

Wie lagere ich Pfeffer am besten?

Getrock­neter Pfeffer sollte im Ganzen in einem licht­geschützten Gefäß mit Deckel trocken lagern – am besten kühl. Laut den Angaben der Anbieter in unserem aktuellen Test hält er sich zwei bis fünf Jahre. In Salzlake einge­legter grüner Pfeffer gehört in den Kühl­schrank.

 

Die Homepage besuchen:

www.test.de/FAQ-Pfeffer-Was-Sie-schon-immer-ueber-den-Scharfmacher-wissen-wollten-4957854-0

Haus und Garten winter­fest machen: Sicher vor Eis und Schnee

Akkus schützen

Rasenroboter und immer mehr andere Garten­werk­zeuge funk­tionieren kabellos. Damit sich die Akkus im Früh­jahr problemlos wieder laden lassen, müssen sie frost­frei und sicher über­wintern. Vorher am besten noch einmal gemäß Anleitung laden. Die Akkus dann separat lagern – also weder in der Lade­station noch im Gerät. So beugen Sie Tief­entladung vor. Das gilt auch für andere selten genutzte Akkus.

Rost vermeiden

Hecken- und Astscheren und andere Gartengeräte können leiden, wenn sie starken Temperatur­schwankungen und Feuchtig­keit ausgesetzt sind. Deshalb auch sie möglichst bald an einem trockenen, frostsicheren Ort unterbringen. Vorher gut säubern, Scharniere und Gelenke mit einem Tropfen Öl schmieren.

Bersten verhindern

Wenn Wasser sich beim Gefrieren ausdehnt, entwickelt Eis eine enorme Spreng­kraft. Frei­stehende Wasser­behälter, Eimer und Kannen sollten Sie daher recht­zeitig entleeren und auf den Kopf stellen, damit sie sich bei Regen nicht erneut füllen. Lassen Sie auch aus außen angebrachten Armaturen und Bewässerungs­leitungen das Wasser ab.

Pflanzgefäße retten

Blumentöpfe aus Ton erweisen sich oft als weniger frostsicher als erhofft. Vorsorglich an einem trockenen Ort bei Plusgraden über­wintern lassen.

Wasser abfließen lassen

Kontrollieren Sie über­all, ob Regen und schmelzender Schnee rund ums Haus gut abfließen. Sonst können böse Wasser­schäden die Folge sein. Säubern Sie Regen­rinnen und Fall­rohre. Heben Sie auch die Abdeck­gitter von Boden­abläufen hoch, damit Sie Sand und Laub leicht entfernen können. Reinigen Sie auch die Abfluss­siebe. Falls das Abdeck­gitter klemmt: Einfach einen stabilen Draht hindurch­fädeln und daran ziehen.

 

Hier der Link dazu:

www.test.de

Fotostrecke: 11 Lebensmittel, die sich lange halten

Manche Lebensmittel verderben schnell, andere halten sich fast ewig. 11 Lebensmittel, die sich richtig lange halten – und die ihr bedenkenlos aufbewahren könnt.

Honig

Honig hält sich sehr lange, kann aber auch verderben, wenn er nicht richtig gelagert wird. Honig deswegen immer fest verschließen, kühl und trocken lagern. Wenn Flüssigkeit oder andere Fremdstoffe in den Honig gelangen, kann dieser schneller verderben. Honig muss seit dem 1. August 2004 mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen werden. „Honig ist im Allgemeinen bei sachgerechter Lagerung (kühl, trocken, dunkel) über mehrere Jahre haltbar“, schreibt der Deutsche Imkerbund e.V. auf seiner Seite.

Zucker

Auch Zucker kann – wie Salz – nicht schlecht werden. Denn Lebensmittel verderben durch Bakterien und Mikroorganismen – und die brauchen Sauerstoff und „ungebundenes Wasser“, wie es die Experten von „Wissen macht Ah!“ erklären. „Zucker enthält aber kein ungebundenes Wasser. Bakterien kommen natürlich auch auf Zucker vor – aber sie verdursten und sterben und können sich so natürlich auch nicht vermehren.“

Salz

Salz braucht jeder im Haushalt. Die gute Nachricht: Es wird nie schlecht. Ausnahme ist jodiertes Speisesalz, das ein Mindesthaltbarkeitsdatum hat.

Tee

Tee hält sich ebenfalls sehr lange.

Weißweinessig

Destillierter Weißweinessig wird eigentlich nie schlecht. Auch hier gilt: fest verschließen, kühl und dunkel lagern. Vorsicht bei aromatisierten Essig-Sorten. Die haben einen geringeren Säuregehalt und können verderben. Außerdem kann das Aroma verfliegen. Deswegen gilt auch bei diesen Flüssigkeiten: Flasche immer gut verschließen.

Maisstärke

Wer Maisstärke fest verschlossen lagert, sodass keine Feuchtigkeit eindringen kann, kann sich sehr lange über seinen Vorrat freuen. Denn auch Maisstärke gehört zu den Lebensmitteln, die sich richtig lange halten.

Ahornsirup

Ahornsirup gehört ebenfalls zu den Lebensmitteln, die so gut wie ewig haltbar sind – vorausgesetzt er wird richtig gelagert. Wer ihn im Kühlschrank aufbewahrt, kann sich lange drüber freuen.

Nudeln

Nudeln haben zwar ein Mindesthaltbarkeitsdatum, sind aber praktisch ewig haltbar. Denn wie bei Salz und Zucker können Bakterien auch bei diesen Trockenprodukten kaum überleben.

Reis

Dasselbe gilt für Reis. Ausnahme: Vollkornreis. Er enthält noch den Keimling mit Fett im Kern. Und das kann ranzig werden.

Konserven

Theoretisch halten sich Konserven auch weit über das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Konsistenz, Farbe und auch der Geschmack können sich allerdings verändern, ohne dass der Inhalt tatsächlich verdorben ist. Vorsicht ist geboten, wenn Konserven Dellen oder Löcher aufweisen und Fremdstoffe in die Konserve gelangen konnten. Solche Konserven lieber entsorgen.

Schnaps

Ob Schnaps nun ein Lebensmittel ist, darüber lässt sich streiten. Als Genussmittel wird Schnaps normalerweise aber eher selten getrunken. Da freut man sich über die gute Nachricht, das Schnaps quasi nie schlecht wird und auch das Aroma nicht so schnell verfliegt.

 

externer Link zum Artikel:

http://www.brigitte.de/rezepte/